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Die Wesensglieder des Menschen

Der Sieben- bzw. Neungliedrige Mensch

In der Aufteilung des Bildes nach oben und unten, sind zwei wesentliche Entwicklungen ersichtlich, die der Mensch im Verlauf mehrerer Erdenleben durchmacht. Einmal in der gegenwärtigen Zeit, die weiter in die Zukunft reicht – das ist der dunklere Bereich unten. Hier sind wir noch ganz an die Materie der stofflich mineralischen Erde gebunden und erleben uns hauptsächlich über die körperlich seelischen Sinne. 


Weit in der Zukunft, wenn wir keinen stofflichen Körper mehr brauchen, entwickeln wir uns auf geistigen Ebenen weiter – das ist im oberen hellen Bereich dargestellt.

Mittelpunkt all unserer Wesensglieder ist das Ich. Ohne ihm ist die menschliche Entwicklung auch in den Zuständen der zukünftigen Erde nicht möglich.  Das Ich drückt sich am reinsten und klarsten in der Bewusstseins-Seele aus, die in der Beschreibung des Neungliedrigen Menschen mit dem Ich verschmolzen ist.

Die Bewusstseins-Seele kann auch als Tor zum Geistigen Menschen gesehen werden. Bilden Bewusstseins-Seele und Ich eine Einheit, ist das der Beginn, wo wir die  Wesensglieder unserer Seele und schließlich unseres Körpers in das Geistige hinein zu verwandeln beginnen.
Bis zu diesem Zeitpunkt bewegen und entwickeln wir uns in den gegenwärtigen irdischen Gegebenheiten unseres Körpers, der gleichermaßen mit der sinnlich erfahrbaren Erde (die Sphäre der vergänglichen Stoffe und Minerale) , der Ätherwelt (die Sphären der Elemente und Elementarwesen), der Astralwelt (die Sphäre der Widersacherkräfte und Wesenheiten der niederen Hierarchien) und der höheren Geistigen Welt (alle Sphären der hohen und höchsten Hierarchien). Hier ist der Begriff „Geistig“ differenzierter dargestellt. Im Groben könnte nämlich alles Übersinnliche  – also auch physischer, ätherischer und astraler Leib – bereits als geistig beschrieben werden.

 

Physischer Leib

Der Physische Leib ist das älteste und am weitesten entwickelte unserer Wesensglieder und somit ebenfalls übersinnlich. Mit ihm begann die Schöpfung des Menschen, und wurde sehr sehr lange vorbereitet, bevor das Stofflich-Mineralische in der gegenwärtigen Erdenentwicklung (Beginn vor ca. vier Milliarden Jahren)  in die so genannte Formgestalt eingegliedert werden konnte.

Er wurde auf dem ersten, durch geistige Schau bekannten, Urzustand der heutigen Erde, dem Alten Saturn, entwickelt. Geholfen dabei haben Wesenheiten der höheren Hierarchien, die Throne, auch Geister des Willens genannt. In dieser Zeit waren wir im All-Bewusstsein, das wir als Trance bezeichnen können.

 

Beim Tod – die Wiedergeburt in der Geistigen Welt – trennt sich die Formgestalt, die auch Phantom genannt wird, vom Stofflich Mineralischen, das auf der Erde vergeht. Die Formgestalt hingegen löst sich im kosmischen Raum, den die Erde umgibt, dem so genannten Weltenäther auf.

Damit die Formgestalt sich mit der Materie des Irdischen gewissermaßen „auffüllen“ kann und wir dadurch einen materiell stofflichen Körper erfahren können zwischen Geburt und Tod, muss sie physischen Gesetzen folgen. So bekam dieser erste Körper auch den Namen „Physischer Leib“ und kann auch deswegen schon nicht als rein materiell-stofflicher Leib gesehen werden. Der stoffliche Leib ist somit Teil des Physischen Leibes.

Der Physische Leib wird als letztes Wesensglied durch Arbeit und Einwirkung des menschlichen Ich verwandelt werden in den so genannten Geistesmenschen (Atma). Zu dem Zeitpunkt, in dem das alle Menschen erleben an sich, wird die Erde durch eine dritte in einer sehr sehr fernen Zukunft liegenden Verwandlung gegangen sein. Sie wird da als Vulkan beschrieben. Ist diese Bewusstseinsentwicklung abgeschlossen, erleben sich die Menschen als rein geistige göttliche Wesenheiten. Sie werden dann die zehnte Stufe der dritten Hierarchie einnehmen – als Geister der Freiheit, eine Stufe unter den heutigen Schutzengeln, die sich dann ebenfalls weiter entwickelt haben werden.

 

Ätherleib

Der Ätherleib wurde, bewirkt durch die Cherubim – Geister der Weisheit – auf der Alten Sonne (der zweite Urstand der heutigen Erde) geschaffen. Da hatten wir Menschen ein Bewusstsein, dass dem traumlosen Schlaf, wie wir ihn heute kennen, entspricht. Er wird auch Lebensbilde-Leib genannt, weil er den Physischen Leib zusammenhält, der Formgestalt sozusagen die Form gibt und ihr das irdische Leben ermöglicht.

 

Gleichzeitig ist er auch als Bildekräfteleib an der körperlichen Entwicklung des Menschen auf der Erde beteiligt. Im Mutterleib haben wir noch keinen eigenen ätherischen Leib, da sind wir mit dem Ätherleib der Mutter verbunden. Der Ätherleib arbeitet bis etwa dem siebten Lebensjahr vornehmlich am physischen Körper, erst dann wirkt er auch in den Astral-Leib hinein.

 

Der Ätherleib ist auch der Speicher aller Gedanken, Erinnerungen und jener Ideen, die nicht über die menschlichen Handlungen auf der Erde und somit im Weltenäther wirksam werden konnten aber starken seelischen Eindruck hinterlassen haben bei uns. Unmittelbar nach unserem Tod auf der Erde, befreit vom Physischen Leib, dehnt sich der Ätherleib aus und offenbart uns ein so genannte Lebens-Tableau, über das wir in einer als glückselig empfundenen Rückschau unser Erdenleben gezeigt bekommen. Dieser Zustand dauert ca. ein Drittel unserer Lebenszeit. Nach dieser Zeit löst sich der Ätherleib, wie zuvor die Formgestalt, ebenfalls  im Weltenäther auf.

Erinnerungen unserer lebendig gewordenen Ideen, unsere Lebenshandlungen , die in Übereinstimmung mit dem Kosmischen gewesen sind, bleiben als lichte Essenz erhalten und gehen mit Astral-Leib und dem Ich weiter in die Sternenwelt hinein.

 

Der Ätherleib wird als zweites Wesensglied durch Arbeit und Einwirkung des menschlichen geistigen Ich verwandelt werden in den so genannten Lebensgeist (Buddhi). Zu diesem Zeitpunkt wird die Erde durch eine zweite in der fernen Zukunft liegenden Verwandlung gegangen sein. Sie wird da als Neue Venus beschrieben. Die Menschen werden sich in einem überpsychischen Bewusstsein erleben können, der Inspiration, die es ihnen ermöglicht, die Eindrücke von sich und ihrer vornehmlich geistigen Umgebung ohne physischen  Leib  wahrzunehmen und zu verarbeiten.

 

Astralleib

Der Astral-Leib, auch Sternen- oder Seelen-Leib genannt, wurde unter Mithilfe der Dynameis – den Geistern der Bewegung – auf dem Alten Mond (der letzte Urzustand der heutigen Erde) geschaffen. Da hatten wir Menschen ein Bewusstsein, das dem heutigen unbewussten Träumen entspricht. Der Astral-Leib hat seinen Namen auch daher, weil wir mit ihm – zusammen mit dem Ich – als einziges Wesensglied auf der Erde den physischen Körper verlassen und zwar während des Schlafes. Während dieser Zeit speisen wir unsere positiven Tageserlebnisse seelisch geistig in die Astralwelt ein, während höhere Wesenheiten an der Regenerierung der zurückgebliebenen Leiber  (Ätherleib und Physischer Leib) arbeiten. Dieses Ereignis steht in Verbindung mit jenem kosmischen Gesetz, dass jeder aufbauende Prozess eines Organismus in direkter Verbindung mit einem abbauenden Prozess steht. Dadurch, dass wir täglich seelisch geistig aufnehmen und verarbeiten, findet gleichzeitig auch eine Zersetzung unserer physischen Konstitution statt, die durch unseren Schlaf verlangsamt wird. Diesen Prozess des physisch-ätherischen Abbaus nennen wir Altern.

 

Der Astralleib steht jedoch vor allem für das, was wir Seele nennen. In ihr ist alles vereinigt was mit unseren Affekten, Trieben und Begierden sowie dem  Denken, Fühlen und unserem Willen in Verbindung steht. Strahlender Mittelpunkt der Seele ist das Ich, durch das sie sich zwischen sinnlicher und übersinnlicher Welt, bewusst und unbewusst, auseinanderzusetzen vermag. In dieser feinen Abstimmung zwischen den unbewussten Anlagen in uns und dem Bewusstsein durch das Ich, können innerhalb der Seele drei weitere Wesensglieder ausgemacht werden.

  • Empfindungs-Seele
    Hier kann der Sitz der unbewussten Seelenregungen gesehen werden, die auch in Verbindung mit unserem Überleben stehen.  Verankert in diesem Überlebenstrieb ist z.B. der Wille zur Fortpflanzung mit dem Erleben des Lust- und Erregungsempfindens. Und verankert darin ist natürlich der Trieb des Überlebens ansich. Auch dann wirken die Kräfte der Erregung wenn auch in umgekehrter, meist unentspannter Art und Weise. Alles was mit direkten und unüberlegten Gefühlsregungen gleichermaßen bei Leid oder Freud zusammenhängt, kann dem Wirken der Empfindungs-Seele zugesprochen werden. Diese Empfindungen gehen meistens auch einher mit unseren körperlichen Reflexen.
    In der Empfindungs-Seele wirkt das Ich meist nur in seinem Impuls des Willens, was angesichts bei gefährlichen Situationen im Außen durchaus Sinn machen kann. Andererseits gelingt es uns gerade auch durch das Ich, Kontrolle über unsere spontanen Gefühlsregungen und Emotionen zu bekommen. Das gelingt deshalb, weil auch in Weiterentwicklung eines jeden Wesensgliedes das Ich unbewusst an der Empfindungsseele arbeitet. Ab dem Kriterium des Bewusstseins in der Seele unterscheiden wir uns von den Tieren, die ebenfalls einen Seelenleib haben, der jedoch nicht von einem eigenen innewohnenden Ich ergriffen werden kann.
    Im Besonderen können Merkmale ausgemacht werden in Situationen, in denen die Empfindungs-Seele gegenüber den anderen Seelen-Gliedern überwiegt. Beispielsweise wenn man sich im Ton der Überzeugung auf die Brust klopft, wenn das Gefühl über eine körperliche Geste direkt zum Ausdruck kommt.

  • Gemüts- und Verstandes-Seele
    In der Gemüts- und Verstandes-Seele wirkt vor allem das Bewusstsein zu sich selbst und in direkter Spiegelung zum Außen.
    Somit haben Gefühl und der Verstand hier einen großen Stellenwert. Durch das Hin- und Hergeworfen-Sein zwischen Gemüt und Verstand, bilden Denken, Fühlen und der Wille nicht immer eine Einheit, was zu inneren und äußeren Konflikten führen kann.

    In diesem Teil der Seele kann das Ich in uns nach sehr irdischen Maßstäben zum Ausdruck kommen. Wir sprechen dann in der Regel auch vom Ego. Das irdische Ich wirkt besonders stark im heranwachsenden Menschen, der sich nach und nach über die Spiegelung mit den Ereignissen um sich herum zu orientieren sucht. Das ist wichtig, damit wir wissen, mit welchen Fähigkeiten und letzten Endes in welchem Wirkungsbereich wir uns als vollends entwickelter Mensch in die Welt stellen können.
    Da wir im Ego noch in sehr direkter Weise zu den Eindrücken, die von außen auf uns wirken, stehen und wir dadurch oft Grenzen bei uns selbst und auch beim Gegenüber auszuloten haben, kann dieses Ich-Erleben auch in einen Überlebens-Modus abdriften. Da überwiegt dann die Empfindungs-Seele und wir agieren und reagieren dann spontan aus unseren impulsiven Emotionen heraus, ohne dass wir länger überlegen. Indem, dass uns im Nachhinein möglicherweise Reue über unüberlegte Handlungen überkommt, zeigt sich die besondere Wirkung des höheren geistigen Ich.
    Haben wir unsere Überlebensmechanismen aufgearbeitet, brauchen wir das Ego nicht mehr und es verlagert sich als höheres geistiges Ich mehr und mehr in die Bewusstseins-Seele. In dieser Entwicklung erleben wir uns auch in Stress-Situationen oft in einer seelisch geistigen Mitte, in Frieden und Harmonie mit uns selbst und zu anderen Menschen.

  • Bewusstseins-Seele
    Sie ist die höchste Ebene im Seelenerleben und ist dem Ich gleichgestellt, bzw stellt sie das Ich auch selbst dar. Die Verschmelzung von Bewusstseins-Seele und Ich kann auch so erklärt werden, dass sich das Ich-Erleben mehr und mehr aus den beiden unteren Seelen-Ebenen, Empfindungs- und Verstandesseele, emporhebt. Begünstigt kann das werden durch ein ausgeprägtes spirituelles Empfinden in Verbindung mit geistig therapeutischer und supervisionärer Arbeit.

    Die Bewusstseins-Seele ist das Tor hin zum reinen Ich-Erleben, aus dem heraus wir beginnen, unsere irdischen Leiber nahezu gleichzeitig, erst unbewusst und dann – auch je nach Geistesschulung – immer bewusster werdend, in geistige Leiber  (oberer lichter Bereich auf der Schautafel) umzuwandeln. 
    Da in diesem Bewusstsein die geistigen Kräfte überwiegen, erlebt sich der Mensch in diesem seelisch geistigen Zustand weniger den irdischen Ereignissen gegenübergestellt als mehr in sie hineingestellt. Er empfindet dann sein Gegenüber nicht im Sinne der Bewertung oder des Analytischen um in sozialer Hinsicht in Übereinkunft mit ihm zu kommen sondern im Sinne eines moralischen und vernunftsbezogenen Kontextes. Dahinter steht die un-bewusste Anbindung zum Kosmischen, in der immer auch die bedingungslose Hingabe und der göttliche Wille steht, den sich gegenüber erlebenden Menschen auf dieselbe Entwicklungsstufe zu verhelfen auf der man selbst gegenwärtig steht. Das geschieht wie von selbst und ohne Dogmen oder Zwänge weil dieses Erleben, wie oben im ersten Satz erklärt, in einem anderen Verbindungs-Verhältnis mit den unteren Seelen-Gliedern steht. 

    Damit verbunden ist auch die Spiritualität, denn der Glaube an das höchste Göttliche kann im Erleben der Geistigen Welt niemals ganz ausgeschlossen werden. Erst durch die Verbindung dieser göttlichen Kraft, hinter der hohe Wesenheiten und die höchste Trinität: Gottvater, Sohn (Logos) und Heiliger Geist stehen, erkennt sich der Mensch, der sich in der Bewusstseins-Seele erlebt, erst dann auch ganz selbst darin als geistige Wesenheit. Man könnte auch sagen: In den unteren Seelengliedern, erlebt sich der Mensch selbst in Spiegelung mit der Außenwelt. In der Bewusstseins-Seele bezieht der Mensch in dieser seiner Entwicklung auch die Sphären-Ebenen darüber, den Weltenäther, mit ein.

Der Ätherleib kann als erstes Wesensglied durch Arbeit und Einwirkung des menschlichen Ich in Ausnahmefällen schon heute verwandelt werden in das so genannte Geistselbst (Manas). Hierbei  spielt sich dann das Ich-Erleben vornehmlich in den oberen lichten Bereichen der Seele ab und ist von der Empfindungsseele – also von allen Trieben, Begierden und Affekten – losgelöst. Verwandelt sich die Bewusstseins-Seele, wirkt sich das bereits schon auf den Ätherleib aus – der Mensch überschreitet dann schon die Schwelle zum Lebensgeist.

Zu dem Zeitpunkt, wo alle Menschen sich im Manas erleben,  wird die Erde durch eine erste in der ferneren Zukunft liegenden Verwandlung gegangen sein. Sie wird da als Neuer Jupiter beschrieben. In der Apokalypse des Johannes wird dieser Erdenzustand auch das Neue Jerusalem genannt Die Menschen werden sich da in einem wachen Bilder-Bewusstsein erleben können, der Imagination, die es ihnen ermöglicht, die Eindrücke  der geistigen Welt in wacher hellseherischer Sicht wahrzunehmen.

 

Ich
Das Ich ist der sprichwörtliche Göttliche Funke in uns. Erst durch das Ich erheben wir uns in schöpferischer Hinsicht über das Tier.
Während die Tiere in ihrer jeweiligen Art mit dem entsprechenden individuellen kosmischen Gruppen-Ich verbunden sind, haben wir Menschen diese individuelle seelisch geistige Ich-Bezogenheit zu uns  von Anfang an in uns selbst wirkend.

Die Ich -Entwicklung des Menschen begann auf der Erde in ihrem gegenwärtigen physisch geistigen Zustand. Zu Beginn wirkte es vornehmlich in der menschlichen Seele. Das geistige göttliche Ich hingegen wirkte durch eine übergeordnete kosmisches Gruppen-Seele, die in ihrer Individualität in der jeweiligen insbesondere auch spirituellen Stammeskultur zum Ausdruck kam. Damals war der Mensch noch geistig sehend. Da jeder Stamm seinen eigenen geistigen Zugang und das dazugehörige Wissen bewahren musste, gab es bestimmte Aufgaben für Einzelne  - so genannte Eingeweihte – aber auch für die jeweiligen Geschlechter-Rollen. So waren es die Frauen, die vornehmlich über ihre Blutlinien das Geistige Wissen über die Generationen getragen haben wohingegen die Männer für den Machterhalt in spiritueller und irdischer Hinsicht verantwortlich waren.

Mit dem Einzug des heiligen Geistes durch den Christus Jesus in unsere Erde hinein vor gut 2000 Jahren, erwachte das individuelle geistige Ich des Menschen, das aber noch ohne Bewusstsein war, während die Fähigkeiten des geistigen Traum-Sehens mehr und mehr verloren gingen.  Erst in der gegenwärtigen anglo-amerikanisch-germanischen Epoche (seit ca 1413 n. Chr.)prägt sich das individuelle Denken und das Bewusstsein zunächst - mit Ausnahmen –  in den seelisch physischen Wesensgliedern mehr und mehr aus. Dadurch entwickelten sich die Naturwissenschaften zu einem wahren Siegeszug und lösten den Glauben in spirituelle Instanzen wie der Kirche weitestgehend ab.

Heute nun, da die Bewusstseins-Seele im Menschen zu erwachen beginnt und sich neben einem hochtechnisierten  Materialismus zugleich auch eine Trennung innerhalb der Trinität Körper, Geist und Seele offenbart, sieht sich der Mensch auch in seiner Ich-Identität zusehends sprichwörtlich von Gott und Welt getrennt.

Doch all diese Gegebenheiten sind notwendige Voraussetzung, zu einer verloren gegangenen individuellen vor allem geistig seelischen Verbundenheit im kosmischen Sinne zurückzufinden. Diesmal jedoch, entgegen unserer Stammesvorfahren, in einer vollends bewussten Ich-Verbundenheit zu sich selbst. Diese Verbundenheit schließt alle Welten und den Kosmos, in die der Mensch und  die Weltenereignisse hingestellt sind, gleichermaßen mit ein. Denn nichts anderes sind unsere Wesensglieder als Mikrokosmos in uns – die Spiegelung  des göttlichen und allumfassenden und mit seinen Kräften und Wesenheiten durchdringenden Makrokosmos.

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