Wissens-Portal Haus im Wald

Wir können hier nur einen kleinen wichtigen Ein- und Überblick zu den geisteswissenschaftlichen Begriffen geben, die in ihren ganzheitlichen Ausführungen viele hunderte Bücher füllen. Für denjenigen interessierten Leser, der online einen fundierteren und tieferen Einblick gewinnen möchte, dem seien die Seiten von >> Anthrowiki von Dr. Wolfgang Peter oder für den interessierten Zuschauer und Zuhörer auch der YT-Kanal des Filmemachers >> Francois Hagdorn auf herzlichste empfohlen.


Welchem Weltbild liegt die Arbeit in Haus im Wald zu Grunde?

Als geistig spirituelle Wesenheit lebt der Mensch in zwei Welten: In der physischen Welt, die wir mit unseren körperlichen Sinnen wahrnehmen und in der übersinnlichen Welt, die wir mit unseren geistigen Sinnen wahrnehmen können. Um die geistigen Sinne ausbilden zu können, muss der Mensch zunächst seine physischen und seelischen Sinne ausbilden. Das geschieht durch sein Ich-Erleben.


Die Geistige Welt wird auch die Welt des Ursächlichen genannt. Die Auswirkungen dieser Ursachen werden in der physischen Welt sichtbar. Auch die Naturwissenschaften, mit denen wir das Unsichtbare in der physischen Welt sichtbar machen können, finden ihren Ursprung in so genannten Geisteswissenschaften  wie der Logik und der Mathematik. Nicht zu verwechseln mit der Wissenschaft des Geistes, von der hier die Rede ist. Der Geist ist nicht, wie von der Naturwissenschaft angenommen wird, das  Produkt sondern der lebendige, ja, übersinnliche Anteil unserer Denktätigkeit.

Um die Materie zu untersuchen brauchen wir die Naturwissenschaft. Um das Geistige  zu erforschen benötigen wir die Wissenschaft vom Geist.

Ihre Ursprünge liegen in den Mysterien der Menschheit verborgen und wurde durch den Universalgelehrten und Eingeweihten Dr. Rudolf Steiner Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland in der Anthroposophie (Anthropos = der Mensch, Sophia = die Weisheit) begründet .

 

Der Mensch ist auch in seiner physischen Beschaffenheit geistigen Ursprunges. Er ist somit Bewohner der übersinnlichen Welt wie auch der sinnlichen stofflichen Welt und mit seiner besonderen Beschaffenheit, Mittler zwischen diesen beiden Welten. Hier kann auch der spirituelle Aspekt dieses Weltbildes gesehen werden. Er steht somit nämlich in Verbindung mit geistigen Wesenheiten wie Engeln und Elementarwesen, sowie mit den hohen geistigen Hierarchien – wie die der Throne oder den Cherubim, unsere Schöpfer - an deren Spitze die höchste Trinität „Vater, Sohn & heiliger Geist“, auch Gott genannt, steht.
Auch wir Menschen sind somit unabdingbar als Teil des göttlichen Planes zu sehen - als Geister der Freiheit auf der zehnten Stufe der dritten Hierarchie. Die zehnte geistige Hierarchie ist die unterste Stufe. Die neunte Stufe ist die der Angeloi (Engel), zu denen auch unsere Schutzengel gehören.

 

Der Mensch ist also eine spirtuell geistige Wesenheit in einer stofflichen Hülle, die den Gegebenheiten der Erde bestens angepasst ist.
Stirbt der Mensch ist dies wie die Neugeburt in die Geistigen Welt hinein. Er verlässt nach und nach seine leiblichen Hüllen und durchwandert mit seinem göttlichen Ich die Geisterwelten - entweder um sich dort weiter zu entwickeln oder um sich für ein weiteres Leben auf der Erde vorzubereiten.

Wie ist der Mensch beschaffen?

Der Mensch besteht aus vier Wesensgliedern: dem Physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem ICH.

Alle Wesensglieder durchdringen sich gegenseitig und können nicht als begrenzt zueinander gesehen werden. So wirkt der Astralleib mit seiner Empfindungsseele gleichermaßen in den stofflich physischen Leib, so wie er mit der  Bewusstseins-Seele in das Geistige durch sein Ich hineinwirkt.
Im Zentrum aller Wesensglieder steht das Ich als viertes Wesensglied. Das wahre Ich ist gewissermaßen der unsterbliche Anteil des geistigen Menschen. Es ist der göttliche Kern in uns der zu Lebzeiten auf der Erde erweckt und weiterentwickelt werden möchte.

Im Fokus unserer Arbeit hier im Haus im Wald steht das irdische Ich, das sich, von den Mustern und Zwängen aus dem Seelenerleben heraus lösend, immer mehr mit dem geistig göttlichen Ich-Kern verbindet und der Mensch sich dadurch mehr und mehr als frei von allen äußeren Einflüssen und im inneren Frieden erleben kann.

Was ist der Physische Leib?

Der physische Leib des Menschen wird im weitesten Sinne als der mineralisch-stoffliche Leib angesehen. Im engeren geisteswissenschaftlichen Sinn ist er in Wahrheit unsere übersinnliche Formgestalt, die erst durch die luziferische Versuchung zum sinnlich erfahrbaren Leib wurde.  Wir erliegen zwar dadurch der Versuchung, den Sinn des Lebens vornehmlich in der Materie, den toten Stoffen, zu ergründen. Gleichzeitig haben wir aber auch zu Lebzeiten die Möglichkeit, durch ihn zu unserer wahren geistigen Bestimmung zu finden.
Der mineralisch-stoffliche, der physische, Leib ist der erste Leib, den wir ablegen wenn wir sterben. Er löst und verbindet sich mit den toten Stoffen der Erde, während wir unsere Reise durch die geistigen Welten antreten.

Was ist der Ätherleib?

Der Ätherleib ist unser unterster geistiger Leib, der - um es einfach auszudrücken - dem physischen Leib am nähesten steht . Er gibt ihm gewissermaßen die lebendige Form. Mehr noch - durch ihn erst können wir uns physisch vom kleinen Säugling zum ausgewachsenen Menschen entwickeln.  Alle Lebewesen verfügen über diesen Lebensleib. Im Schlaf ist der Ätherleib derjenige, der zurückbleibt, während wir kurzzeitig mit Astralleib und Ich in die Sternenwelt wandern. Erst im Moment des Todes verlassen wir auch zusammen mit dem Ätherleib unsere stoffliche Hülle, die ab diesem Moment zu zerfallen beginnt.

Was ist der Astralleib?

In unserem Astralleib findet sich das, was man innerhalb der Dreigliederung des Menschen als Seele bezeichnen kann. Er wird auch Träger unseres Bewusstseins genannt durch das wir die äußere Welt zu unserer inneren Welt machen. Erst durch das vierte Wesensglied, dem Ich, wird das Bewusstsein zum Selbst-Bewusstsein. Der Astralleib ist der Ort unserer Instinkte, Begierden und Triebe sowie unserer Gedanken und Gefühle, die sich durch das Bewusstsein vom niedersten Empfinden hin zum höchsten moralisch sittlichen Ideal entwickeln können.

 

Anhand dieses enormen Bogens von seelischen Ereignisse lassen sich innerhalb des Astralleibes weitere Seelenglieder erkennen: Die Empfindungsseele, die Gemüts- und Verstandesseele und die Bewusstseinsseele. Im Grunde kann man über diese  drei Seelenglieder auch die ganze menschliche Entwicklung skizzieren: Durch die Empfindungsseele erleben wir uns in unseren Wertesystemen von Antipahtie und Sympathie. Sie ist der Kompass, um uns in der realen Welt zu orientieren. Über die Gemüts- und Verstandesseele heben wir uns über unsere emotionalen Schablonen dieser Realität hinweg , durch das Zusammenspiel von Denken und Fühlen. So finden wir schließlich durch die Bewusstseins-Seele die Befreiung von den in den unteren Seelenbereichen erschaffenen Identitäten und Konditionierungen. Ab dann, in Verbindung mit dem ganzen menschlichen Sein als geistig-spirituelle Wesenheit, erleben wir uns schließlich  in der Wirklichkeit.

Auch die Tiere haben einen Astralleib - das haben wir Mensch gemeinsam mit ihnen. Darin begründet sich auch die besondere Beziehung zu ihnen. Dennoch bildet der Mensch durch sein viertes Wesensglied, dem Ich, ein ganz eigenes Reich für sich.

 

Der Astralleib ist unser sprichwörtlicher Sternenleib. Durch ihn holen wir jede Nacht lichte Kräfte aus der Sternenwelt in unseren ähterisch-stofflichen Körper um ihn für den nächsten Tag aufs  Neue zu beleben. Der Astralleib ist die letzte leibliche Hülle, die wir zwischen Tod und Geburt nach dem so genannten Gang der seelischen Läuterung (Kamaloka) ablegen.

 

Was ist das Ich?

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